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Substanzwertverfahren
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Der Substanzwert sollte lediglich als ein Hilfswert angesehen werden. Beim Substanzwert handelt es sich um den Wert aller materiellen und immateriellen Vermögenswerte, einschließlich der stillen Reserven. Als Wert werden hier zumeist die aktuellen Marktpreise der Vermögenswerte zu Grunde gelegt. Der Substanzwert trifft keine Aussage über zukünftige Erträge des Unternehmens. Die Substanzwertmethode wird bei kleineren Unternehmen angewandt, deren Ertragskraft von der Unternehmerpersönlichkeit geprägt ist und die über eine übliche Ausstattung verfügen. Allerdings können nicht-bilanzierungsfähige Werte (z.B. Firmen-Know-how, Software, Mitarbeiterqualifikation) nicht berücksichtigt werden, es sei denn es handelt sich beispielsweise um patentierte und/oder vermarktungsfähige ideelle Werte (z. B. Software). Geschäfts- oder Firmenwerte oder auch der so genannte Good Will finden somit ihren Ausdruck allein in nach dem Ertragswert oder den DCF-Verfahren ermittelten Unternehmenswerten.
Das Substanzwertverfahren spielt außerdem eine Rolle bei Unternehmen, die überdurchschnittlich hohe Vermögenswerte besitzen, wie beispielsweise Immobiliengesellschaften.
Was kostet es, das Unternehmen in seinem jetzigen Zustand neu zu errichten? Das Substanzwertverfahren ist früher stark verbreitet gewesen und wird zum Teil auch heute noch angewandt. Der Substanzwert stellt den Gebrauchswert der betrieblichen Substanz dar. Ihm liegt die Idee zugrunde, dass sich der Unternehmenswert aus den materiellen und immateriellen Vermögensteilen errechnet, die für einen Wiederaufbau des Unternehmens im Jetzt-Zustand notwendig wären.
Der Substanzwert wird ermittelt als Summe der im Unternehmen vorhandenen Vermögensgegenstände abzüglich der Schulden. Dabei wird betriebsnotwendiges Vermögen mit den Wiederbeschaffungskosten bewertet und nicht betriebsnotwendiges Vermögen mit dem zu erzielenden Veräußerungspreis.
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Vermögensgegenstände
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minus
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Schulden
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=
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Substanzwert
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Der Wert für die Substanz des Unternehmens, wie Immobilien, Maschinen, Geräte, Einrichtungen, Fahrzeuge und Warenlager, ist nicht der Bilanz zu entnehmen. Maßgeblich ist nur der Marktwert. Zur Ermittlung des Substanzwertes ziehen Sie am besten einen Sachverständigen hinzu. Die Differenz zwischen dem Substanzwert und der Kaufpreisforderung ist der Wert, den Sie für die Marktstellung des Betriebes, wie Ansehen des Unternehmens in der Öffentlichkeit, Kunden- und Lieferantenbeziehungen usw., als Veräußerer erhalten bzw.
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Ertagswertmethode Discounted Cash-Flow Methode
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